Ökologie

Neue Studie: Mobilfunkstrahlung ist mögliche Mitursache des Bienensterbens

Gepostet am Aktualisiert am

„Parasiten, Krankheitserreger, Pestizide und dergleichen haben zweifellos negative Auswirkungen auf die Bienengesundheit. Funkstrahlung als Ursache für eine allgemeine Schwächung der Bienen ist jedoch mit in Betracht zu ziehen. Mobilfunk macht die Bienen anfälliger für den Einfluss der anderen schädlichen Faktoren. Warum sollte die Widerstandskraft der Bienen nicht gleich wie diejenige anderer Tiere und des Menschen geschwächt werden durch elektromagnetische Einflüsse?

Elektromagnetische Strahlung schwächt aber nicht nur die Widerstandskraft der Bienen gegenüber anderen schädlichen Faktoren, sondern wirkt direkt. Da das Piepsignal der Arbeiterbienen unter Belastung durch Mobilfunk dasselbe ist wie vor dem Schwärmen, gilt die Arbeitshypothese, dass der radikale Völkerverlust durch die Strahlungsbelastung zumindest mitverursacht ist. – Ebenfalls zu den direkten Auswirkungen der Funkstrahlung gehört die Störung des Rückkehrverhaltens der zur Futtersuche ausgeflogenen Arbeiterinnen. In Experimenten der Universität Koblenz-Landau kehrten von den bestrahlten Bienen, die 800 m vom Stock entfernt ausgesetzt wurden, innerhalb von 45 Minuten nur wenige zurück. Von den unbestrahlten Bienen fanden den Rückweg fast alle.“

-> zum vollständigen Artikel und Studien

Werbeanzeigen

US-Forscher untersuchen Luftschadstoffbelastung in Innenräumen

Gepostet am Aktualisiert am

Wie gut ist die Raumluftqualität einer nach „ökologischen“ Standards frisch renovierten Wohnung, jeweils vor und nach Einzug der Bewohner? Dieser Frage gingen amerikanische Wissenschaftler nach:

„Bei etlichen der von Dodson und ihren Kollegen gemessenen Luftschadstoffe überstiegen die Konzentrationen die gesundheitlichen Grenzwerte der US-Umweltbehörde EPA. In allen untersuchten Wohneinheiten war das zum Beispiel für Formaldehyd der Fall, das wahrscheinlich sowohl aus dem Gebäude selbst als auch durch die Bewohner in die Innenraumluft gelangte.“

„Die Ergebnisse zeigten, dass Bewohner zwar viel für die Luftreinheit in ihren eigenen vier Wänden tun können, sagt Dodson. „Doch auch das Gebäude selbst ist eine bedeutende Quelle von Luftschadstoffen – und auf diese Belastung haben gerade Mieter kaum einen Einfluss.“ Die Forscherin fordert deshalb, dass grüne Baustandards nicht nur Faktoren wie die Energieeffizienz beachten, sondern auch auf die Belastung mit Umweltgiften eingehen sollten. (Environment International, 2017; doi: 10.1016/j.envint.2017.07.007)“

Anmerkung: Auf die Belastung haben Mieter sehr wohl einen Einfluss, so lassen sich die Luftschadstoffkonzentrationen z.B. durch regelmäßiges Stoß- oder Querlüften sehr deutlich reduzieren, und auch die Reduzierung des Feinstaubaufkommens durch Verwendung eines Staubsaugers mit HEPA-Abluftfilter ist effektiv. Hierbei ist es zunächst einmal irrelevant, ob die Schadstoffemmissionen durch die verwendeten Baustoffe oder durch das Nutzerverhalten verursacht wurden. Dennoch wäre die Einführung von verbindlichen Innenraumgrenzwerten im Sinne des Gesundheitsschutzes wünschenswert.

-> zum vollständigen Artikel

Planet-e: „Ausgebrummt – Insektensterben in Deutschland“

Gepostet am

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es?
-> zum Video und weiteren Informationen 

Doku: „Gift im Container – Gefahr für unsere Gesundheit?“

Gepostet am Aktualisiert am

Doku | planet e.Gift im Container

In deutschen Häfen werden jährlich rund 15 Mio. Container umgeschlagen. Etwa ein Fünftel davon ist mit gesundheits- und umweltschädlichen Gasen belastet. Eine unsichtbare, giftige Gefahr: Nicht nur für die Arbeiter, die mit den Produkten der Container in Kontakt kommen, sondern auch für die Verbraucher.

-> zum Video und weitergehenden Informationen zum Thema

Natürliche Textilien – Was ist Bio-Baumwolle?

Gepostet am

Aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen ist es sinnvoll, beim Einkauf von Baumwoll-Kleidungsstücken und anderen Baumwolltextilien auf die Anbaumethoden zu achten. Ein aktueller Artikel der Zeitschrift Öko-Test bringt Licht ins Dunkel, auch was die Vielzahl der Prüfsiegel anbelangt:

-> weiterlesen

Tiefseegräben teils 50 mal stärker vergiftet als schmutzigste Flüsse Chinas!

Gepostet am

diving-23030_1920

Die weltweite Umweltverschmutzung nimmt immer bedenklichere Ausmaße an. Meeresforscher untersuchten die PCB-Belastung von Ozeangräben in Tiefen von 7000 bis 10000 Metern unter dem Meeresspiegel und kamen dabei zu erschreckenden Ergebnissen: „Die höchsten entdeckten PCB-Konzentrationen im Marianengraben seien damit sogar 50 Mal höher als die in Krabben von Reisfeldern, die ihr Wasser von einem der am stärksten verschmutzen Flüsse Chinas erhalten, dem Liaohe.“

-> Vollständiger Artikel auf n-tv.de

Neuer Rekordwert für Kohlendioxid gemessen

Gepostet am

Die Verwendung fossiler Brennstoffe führt in unserer Atmoshäre zu einem rasanten Anstieg der CO2-Konzentration, Nebenwirkungen inklusive.

-> zum Artikel: http://www.wetteronline.de/klimawandel/2016-10-12-co